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Institut für Katholische Theologie

Aktuelles

Veranstaltung

 

Was ist der Mensch? Theologische Klärungen

mit Prof. Dr. Katharina Pyschny und Prof. Dr. Benedikt Schmidt (beide HU Berlin) und Dr. Dr. Martin Breul (Köln)

am Freitag, 31.1.2020, 10:15 - 11:45 Uhr
Katholische Akademie in Berlin, Hannoversche Str. 5 (U Oranienburger Tor)

 

Die Frage danach, was der Mensch ist, ist keinesfalls neu – schon der Psalmist stellt sie sich, genauso wie auch Menschen heute, die sicher sind, dass sich das Menschsein nicht in der Bestimmung als Konsument, Kostenfaktor, Gefahr für die Erde oder als kooperatives Wesen erschöpft. Sie stellt sich mit neuer Schärfe und Dringlichkeit im Zusammenhang mit der öffentlichen Debatte über die Anwendung gentechnischer und biomedizinischer Verfahren, mit Fragen zum Anfang und Ende des Lebens und mit der sich umkehrenden Alterspyramide. Die Schwierigkeit besteht darin, vom Menschen entweder zu groß oder zu klein zu denken.

Auch die Menschenbilder der Bibel sind weder thematisch stringent, noch geben sie in ihrer Summe ein einheitliches Bild ab: Sowohl im Alten als auch im Neuen Testament gibt es auf die Frage, was den Menschen ausmacht, vielstimmige Antworten. Können aber vielleicht gerade diese verschiedenen biblischen Stimmen dienliche Beiträge und „rettende Übersetzungen“ liefern zu der Frage, die keine Disziplin für sich alleine lösen kann: Was ist der Mensch?

Darüber wird die Exegetin Katharina Pyschny mit ihren Kollegen aus den theologischen Nachbardisziplinen ins Gespräch kommen. Das Podiumsgespräch ist  Teil der Vorlesung „Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst (Ps 8,5*)? Einführung in die Bibel mit Schwerpunkt auf Aspekten des Menschseins“ von Prof. Dr. Katharina Pyschny, und bietet einen öffentlichen Einblick in die Arbeit des neu gegründeten Institutes für Katholische Theologie der HU Berlin.

 

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Einrichtung des Instituts für Katholische Theologie an der Humboldt-Universität auf gutem Wege

Humboldt-Universität zu Berlin (HU), Erzbistum Berlin und Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung von Berlin zu aktuellem Stand und weiteren Schritten

Mit Beginn des Wintersemesters 2019/20 wird das Institut für Katholische Theologie (IKT) an der HU seinen Lehrbetrieb aufnehmen. Das Institut wird ein forschungsstarkes Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erhalten und Lehramtsstudiengänge sowie einen Monobachelorstudiengang "Religion und Gesellschaft" anbieten.

Das Studium soll für Tätigkeiten im Schuldienst, in der außerschulischen Bildungsarbeit in religiösen Organisationen, Verbänden, Medien und in der Wissenschaft qualifizieren und beruht auf einem modernen Konzept, das auch die pluralistische und säkulare Situation in Berlin einbezieht. Es verfolgt zudem eine globalgeschichtliche Perspektive, die es ermöglicht, den Blick über Europa und die westliche Welt hinaus auszuweiten.

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Katholische Theologie mit anthropologischer Perspektive

 

Der Sitz des Instituts für Katholische Theologie wird künftig im ehemaligen Gebäude der Gerichtsmedizin in der Hannoverschen Straße 6 sein. Die Geschicke des Instituts lenkt Johannes Helmrath. Der Professor für Mittelalterliche Geschichte ist im vergangenen Herbst zum Gründungsdirektor ernannt worden. Seine derzeitigen Hauptaufgaben in Bezug auf das Institut sind, die Professuren auszuschreiben, die Studienordnungen zu entwerfen und die Berufungskommission zusammenzustellen. „Die ersten Sitzungen der Kommission werden im Februar stattfinden“, sagt Helmrath. Zu besetzen sind fünf Professuren, zwei W3-Professuren und drei Juniorprofessuren, eine davon ohne tenure track. Am Institut angesiedelt wird auch die Guardini-Professur, die sich derzeit noch an der Theologischen Fakultät (ev) befindet.

Erschienen in der Januar-Ausgabe der HUMBOLDT.

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Romano Guardini
Romano Guardini
Foto: Guardini Stiftung e.V.

 

Zum 50. Todestag Guardinis

Am 1. Oktober 2018 jährte sich zum 50. Mal der Todestag des Theologen und Religionsphilosophen Romano Guardini, der von 1923 bis 1939 an der Friedrich-Wilhelms-Universität, der heutigen Humboldt-Universität zu Berlin, lehrte. Der 1885 in Verona geborene Geistliche zählt zu den bedeutendsten katholischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Er gilt als wegweisender Inspirator der liturgischen Bewegung, war eine der führenden Persönlichkeiten in der katholischen Jugendbewegung und tat sich als akademischer Lehrer mit außergewöhnlich hohem Zuspruch hervor.

Erschienen in der Oktober-Ausgabe der HUMBOLDT.

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