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Zentralinstitut für Katholische Theologie

Medien & Öffentlichkeit

Liebe Beschäftigte und liebe Studierende unseres Instituts,

 

für uns alle ist die derzeitige Situation ungewöhnlich. Wer hätte gedacht, dass die Universitätsleitung gezwungen sein könnte, aufgrund der Corona-Pandemie die Humboldt-Universität zu schließen, um stattdessen einen Präsenznotbetrieb aufrecht zu erhalten? Von diesen drastisch verschärften Sonderregelungen ist auch unser Institut betroffen. Bitte haben Sie Verständnis, dass unser Gebäude in der Hannoverschen Straße geschlossen und für niemanden zugänglich ist. Gemeinsam mit dem Institut für Islamische Theologie haben wir einen Krisenstab gebildet, zu dem Prof. Borgolte (Direktor des BIT), Frau Lingthaler (Verwaltungsleiterin) und Prof. Essen (stellv. Direktor des IKT) angehören. Wir stehen in regelmäßigem Austausch und werden alles dafür tun, im Gespräch mit den entsprechenden Institutionen der HU den Betrieb unserer Institute zu gewährleisten.

Liebe Studierende, liebe Dozentinnen und Dozenten, wir - insbesondere Frau Blankenburg - befassen uns intensiv mit auftretenden Fragen zur Organisation der Lehre im anstehenden Sommersemester. Auch die Prüfungsangelegenheiten haben wir im Blick. Wir werden Sie zeitnah auf dem Laufenden halten.

Wichtige Informationen bzgl. des Studiums am Institut finden Sie hier.

Prüfungsbüro: hier

Antworten auf allgemeine Fragen von Studierenden (z.B. Was ist mit meinem Semesterticket? etc.) finden Sie hier.

Wir möchten Sie ferner darüber informieren, dass Prof. Dr. Georg Essen zum 1. April zum stellvertretenden Direktor des IKT ernannt wurde und, in Abstimmung mit dem Direktor Prof. Helmrath, und dem Präsidium der HU die Amtsgeschäfte bis auf weiteres übernehmen wird.

Liebe Mitglieder unseres Instituts, bleiben Sie gesund und achten Sie auf sich und diejenigen, die Ihnen vertraut sind.

 

Berlin, 1. April 2020 Prof. Dr. Johannes Helmrath, Prof. Dr. Georg Essen

 


 

Veranstaltung

Was ist der Mensch? Theologische Klärungen

mit Prof. Dr. Katharina Pyschny und Prof. Dr. Benedikt Schmidt (beide HU Berlin) und Dr. Dr. Martin Breul (Köln)

am Freitag, 31.1.2020, 10:15 - 11:45 Uhr
Katholische Akademie in Berlin, Hannoversche Str. 5 (U Oranienburger Tor)

 

Die Frage danach, was der Mensch ist, ist keinesfalls neu – schon der Psalmist stellt sie sich, genauso wie auch Menschen heute, die sicher sind, dass sich das Menschsein nicht in der Bestimmung als Konsument, Kostenfaktor, Gefahr für die Erde oder als kooperatives Wesen erschöpft. Sie stellt sich mit neuer Schärfe und Dringlichkeit im Zusammenhang mit der öffentlichen Debatte über die Anwendung gentechnischer und biomedizinischer Verfahren, mit Fragen zum Anfang und Ende des Lebens und mit der sich umkehrenden Alterspyramide. Die Schwierigkeit besteht darin, vom Menschen entweder zu groß oder zu klein zu denken.

Auch die Menschenbilder der Bibel sind weder thematisch stringent, noch geben sie in ihrer Summe ein einheitliches Bild ab: Sowohl im Alten als auch im Neuen Testament gibt es auf die Frage, was den Menschen ausmacht, vielstimmige Antworten. Können aber vielleicht gerade diese verschiedenen biblischen Stimmen dienliche Beiträge und „rettende Übersetzungen“ liefern zu der Frage, die keine Disziplin für sich alleine lösen kann: Was ist der Mensch?

Darüber wird die Exegetin Katharina Pyschny mit ihren Kollegen aus den theologischen Nachbardisziplinen ins Gespräch kommen. Das Podiumsgespräch ist  Teil der Vorlesung „Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst (Ps 8,5*)? Einführung in die Bibel mit Schwerpunkt auf Aspekten des Menschseins“ von Prof. Dr. Katharina Pyschny, und bietet einen öffentlichen Einblick in die Arbeit des neu gegründeten Institutes für Katholische Theologie der HU Berlin.

 

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