Humboldt-Universität zu Berlin - Zentralinstitut für Katholische Theologie (IKT)


 

Lehrstuhl für Systematische Theologie 

 

Aktuelles

 
Sommersemester 2026
Berliner Kolloquium Systematische Theologie
Schellings Offenbarungsphilosophie

 

Die erste Sitzung wird am Die, 21.4., 18 h, im R 3.03 in der Hannoverschen Str. 6 stattfinden.

 

Gelesen wird Schellings Offenbarungsphilosophie nach der Ausgabe der Urfassung: F.W. Schelling, Urfassung der Philosophie der Offenbarung, 1–2, Hamburg: Meiner Verlag, Philosophische Bibliothek (capita selecta).

 


Neuerscheinungen

„Von Gott sprechen“ – Sammelband zum Verhältnis von Theologie und Sprache erschienen

 

Kathrin Ritzka und Matija Vudjan, wissenschaftliche Mitarbeiter:innen am Lehrstuhl für Systematische Theologie, haben gemeinsam mit Lukas Wiesenhütter und Kim Wundschuh (Bonn) einen Sammelband herausgegeben, der sich mit dem Verhältnis von (systematischer) Theologie und Sprache beschäftigt: Wie kann Theologie als Rede von Gott angemessen von ihrem Gegenstand sprechen? Und wie kann sie dies so tun, dass sie über Disziplin- und Fachgrenzen hinweg verständlich ist? Der Band beleuchtet das Verhältnis von Theologie und Sprache aus verschiedenen Perspektiven. Die Beiträge thematisieren wissenschaftstheoretische Grundlagen, widmen sich theologischen und religiösen 'Sprachspielen' nach Innen und Außen und bieten so Analysen zum Selbstverständnis des Faches. Auf diese Weise versammeln, diskutieren und erweitern sie aktuelle Zugänge zu einem zentralen Thema systematischer Theologie.

 

Zum Sammelband

 

 


Ein Jahr Leo XIV. – zurück hinter Franziskus?

Quelle: pexels-pablo-ivan-angeles

 

Beitrag von Matija Vudjan im theologischen Feuilleton „feinschwarz“ anlässlich des ersten Jahrestags der Wahl von Papst Leo XIV.

Zum Aufsatz

 

 


„Legitimität der Moderne“ – Festschrift für Prof. Dr. Georg Essen erschienen

 

Kathrin Ritzka und Matija Vudjan, wissenschaftliche Mitarbeiter:innen am Lehrstuhl für Systematische Theologie, haben gemeinsam mit Prof.in Dr. Gunda Werner (Bochum) anlässlich des 65. Geburtstags von Prof. Dr. Georg Essen eine Festschrift herausgegeben. Unter dem Titel „Legitimität der Moderne. Historische, rechtliche und systematisch-theologische Reflexionen“ beleuchtet der Band das spannungsreiche Verhältnis von systematischer Theologie, (Kirchen)recht und (Kirchen)geschichte im Hinblick auf Begriff, Beginn und Legitimität der Moderne sowie in Bezug auf die Geltung von Wahrheit, Offenbarung und Recht. Der Band zeichnet sich durch eine interdisziplinäre Diskussion von Themen aus, deren Konfliktlinien bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen.

 

Zur Festschrift

 

 

Die Vorstellung der Festschrift durch Gunda Werner und Matija VudjaQuelle: Eugx Grotzn und sodann die Übergabe an Georg Essen war eingebettet in einen akademischen Festakt am Freitag, 24. April 2026. Grußworte und Festreden rundeten den Tag ab: Prof.in Dr. Julia von Blumenthal, Präsidentin der Humboldt-Universität, hob die Bedeutung Georg Essens im Gefüge der Berliner Theologien hervor und desgleichen sein Engagement im Akademischen Senat und im Konzil der HU. Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies, Präsident der BBAW, betonte, dass das Interesse am Geschichtsbegriff und an der Geschichtstheorie den Nukleus der Theologie Essens bilde und vor diesem Hintergrund der Begriff der Geschichte ein Scharnier sei, das die Traktate und materialdogmatischen Einzelstudien miteinander verbinde, mit denen sich Essen beschäftige. Prof. Dr. Magnus Striet (Freiburg i. Br.) würdigte Georg Essen als Theologen und Wissenschaftler, der sich entschieden der Moderne verpflichtet habe und – im Gefolge Thomas Pröppers – seine Theologie streng an den Begriffen von Freiheit und Autonomie entfalte. Dies mache ihn zu einem streitbaren Wissenschaftler im besten Sinne; zudem seien seine Werke so grundlegender Natur, dass man an ihnen – genannt wurden pars pro toto die Habilitationsschrift „Die Freiheit Jesu“ (2001) und die Politische Theologie „Fragile Souveränität“ (2024) – nicht vorbeikäme, wenn redlich Theologie treiben wolle.

 

Quelle: Eugx Grotz   Quelle: Eugx Grotz

 

Quelle: Eugx Grotz

 


 

Prof. Dr. Georg Essen hat im Domradio ein Interview gegeben zur bevorstehenden Bischofsweihe in der Priesterbruderschaft

„11.2.2036. Theologe sieht Piusbruderschaft auf Konfrontationskurs mit dem Vatikan ‚Kirchlicherseits kaum Handlungsspielraum‘“

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© Prof. Dr. Georg Essen

Beitrag von Prof. Dr. Georg Essen: Die Krise der liberalen Demokratie – auf welcher Seite steht der Katholizismus?

Feinschwarz vom 29. Januar 2029

 

Link zum Beitrag


Georg Essen, Fragile Souveränität. Eine Politische Theologie der Freiheit

(Untersuchungen über Recht und Religion, 5), Tübingen 2024

DOI 10.1628/978-3-16-163211-2

Link zur Publikation

Bislang erschienene Rezensionen

-, Zeitschrift für evangelisches Kirchenrecht (ZevKR), 70 (2026), Heft 1-2, 187-189 (Arnulf von Scheliha).

-, Journal for the History of Modern Theology / Zeitschrift für Neuere Theologiegeschichte 32 (H. 2. 2025) 1–6 (Michael Murrmann-Kahl)

-, Zeitschrift für Theologie und Philosophie, 147 (2025), 588-591 (Philipp Ackermann)

-, Theologisch-praktische Quartalsschrift, 173 (2025), 413-416 (Ansgar Kreutzer)

-, Publik Forum, 11 (2024), 12-16 (Matthias Drobinski, Michael Schrom)

-, Theologische Literaturzeitung, 150 (2025), 108-110 (Florian Priesemuth)

-, History of European Ideas 51 (2025), 426-429 (Chr. Adair-Toteff)

-, Zeitschrift für Pädagogik und Theologie, 76 (2024), 298-302 (Bernhard Grümme)

-, https://religion-weltanschauung-recht.net/2024/02/01/georg-essen-fragile-souveranitat-eine-politische-theologie-der-freiheit/ (G. Neureither)

-, Herder Korrespondenz, 78 (2024) Heft 7, 53 (Fabian Brand)


Beitrag von Prof. Dr. Georg Essen in dem Projekt „Wissenschaft braucht Freiheit“.

Eine Kooperation der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und des Exzellenzclusters SCRIPTS

„Was ist Wahrheit? Die Freiheit der Wissenschaft in einer liberalen Demokratie“

Link zur Beitrag


„Wahrheit und Freiheit. Eine politisch-theologische Relecture zu einem klassischen Thema der Wahrheitstheorie“

 

Prof. Dr. Georg Essen hielt am 22. Oktober 2025 einen Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe „Truth, Trust, and Democracy“, die von den Instituten für Christliche Philosophie und Systematische Theologie der Universität Innsbruck organisiert wird.

Zum Vortragsvideo


„Allerlei Schieflagen“ – Zur gescheiterten Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf als Bundesverfassungsrichterin

 

Ein Beitrag von Georg Essen mit Überlegungen zur Weiterentwicklung der katholischen Position in der Abtreibungsfrage

Herder Korrespondenz Jg. 79, Nr. 9 September 2025, 31-34.

 


„Hier liegt der menschliche
Ast der Religion“ (Robert Musil).
Zum Evidenzverlust
anthropologischer Gewissheiten


Aufsatz von Prof. Georg Essen

In: M. Weißer, K. Wenzel (Hg.),
Die sakramentale Präsenz des Anderen.
Ein Gespür für die Spuren Gottes
in unserer Zeit.
Festschrift für Erwin Dirscherl, Regensburg 2025, 37-61.


Jesus-Erinnerung und Christus-Erzählung

Beitrag von Prof. Georg Essen

In: Herder Korrespondenz Spezial, April 2025, S. 43-47.

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