Humboldt-Universität zu Berlin - Zentralinstitut für Katholische Theologie (IKT)

Aktuelles (und Vergangenes)

 

EABS Research Grant - Glückwunsch an Sarah Hollaender!

 

Wir freuen uns sehr, bekannt geben zu können, dass Sarah Hollaender für ihr Forschungsprojekt “Constructing Virtue and Vice: The Recourse to Gendered Visual Codes on Early Christian Sarcophagi” das Forschungsstipendium der European Association of Biblical Studies erhalten hat.

Die Ikonographie der frühchristlichen Sarkophage ist sowohl durch Kontinuität als auch durch Wandel  gekennzeichnet.

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Das Forschungsprojekt wird dieses Phänomen vertiefend untersuchen, indem dargestellt wird, wie biblische Figuren mit geschlechtsspezifischen Codes visualisiert wurden, um bestimmte christliche Botschaften zu vermitteln. Von besonderem Interesse ist dabei der Einsatz geschlechterübergreifender Codes – die Darstellung von Männern mit Motiven, die typischerweise Frauen zugeordnet werden, oder umgekehrt – sowie die Bedeutung dieser „Grenzüberschreitungen“.

Mit dieser Förderung wird eine vielversprechende Fallstudie unterstützt, die sich auf die Bilder von Adam/Eva und Jesus/Maria konzentriert. Diese Paare erscheinen nicht nur auf denselben Sarkophagen, sondern sind auch in den Sündenfall- und Erlösungserzählungen miteinander verbunden, was einen Vergleich auf theologischer Ebene ermöglicht. Es ist zwar denkbar, dass geschlechtsspezifische und -übergreifende Codes verwendet wurden, um "Tugend" und "Sünde" zu vermitteln, aber noch bemerkenswerter ist das Potenzial für Mehrdeutigkeit und Vielstimmigkeit.

 

Wir freuen uns schon jetzt auf die Ergebnisse dieser Fallstudie und auf weitere Forschungen!

 

"Dogmatic" Sarcophagus (Detail)
Museo Pio Cristiano (Musei Vaticani), inv. MV.31427.0.0
Photo: D-DAI-ROM-32.696R, arachne.dainst.org/entity/1057296
Photographer: Vasari

 

 

Meet & Greet zum Semesterabschluss

 

semesterabschluss2022.pngZum Semesterabschluss sind alle Angehörigen des IKT ganz herzlich zu einem Meet & Greet am 21.07. um
18 Uhr
eingeladen.
Nach einem kurzen Rundgang, um einige interessante Orte in Berlin Mitte besser kennenzulernen, treffen wir uns an unserem neuen Standort für ein kurzes Zusammensein.


Treffpunkt: Friedrichstr. 60, vor der Hypo-Vereinsbank
Zur Anmeldung und bei Fragen: gerstnma@hu-berlin.de

 

 

 

Studienprogramm: "Studium in Israel" 

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Am 28. Juni 2022 findet um 20 Uhr eine digitale Infoveranstaltung statt. Marlen Bunzel wird über das Studienprogramm "Studium in Israel" informieren.
Die Einladung richtet sich an alle Theologie-Studierende, die Interesse daran haben, ein Jahr lang in Jerusalem zu studieren.


Anmeldung an: marlen.bunzel@hu-berlin.de

„Studium in Israel“ bedeutet:

  • Studieren an der Hebräischen Universität mit einem Schwerpunkt in jüdischer Tradition und Bibelauslegung.

  • Ein umfangreiches und vielschichtiges akademisches Begleitprogramm, das von der Studienleitung mit den Teilnehmern des Studienjahres gestaltet wird.

  • Sprachkurse und Tutorien, die zum Erwerb der Hebräischen Sprache führen.

 

 

 

"Divine and Human Dependencies in the Ancient Near East and the Old Testament" – Workshop in Bonn

 

Katharina Pyschny und Sarah Hollaender nahmen vom 13.05 – 14.05.2022 am Workshop "Divine and Human Dependencies in the Ancient Near East and the Old Testament" des Bonn Center for Dependency and Slavery Studies teil, welcher von Kirsten M. Schäfers und Ulrich Berges organisiert wurde. Der breitere Ansatz des veranstaltenden Exzellenzclusters "Beyond Slavery and Freedom" zielt darauf ab, die binäre Opposition "Sklaverei vs. Freiheit" aufzubrechen, indem der Fokus auf ein Kontinuum von Abhängigkeiten gelenkt wird. In diesem Modell nehmen Beziehungen, die durch (starke) Asymmetrie und Abhängigkeit gekennzeichnet sind, eine Vielzahl von Formen in verschiedenen, sich überschneidenden Kontexten (z.B. sozial, wirtschaftlich, religiös) an. Der Workshop brachte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen zusammen, wie z.B. der Altorientalistik, der Theologie und der antiken Bildwissenschaft.

Katharina Pyschny stellte mit ihrem Vortrag "Embodied Dependency: The Woman and Child Figurines from Persian Period Israel/Palestine" eine neue Typologie dieser Figurinen vor, die der Komplexität der Frau-Kind-Beziehungen gerechter wird. Während der Schwerpunkt durchweg auf der versorgenden Rolle der Frau liegt (z. B. Stillen, Schützen), ist das Kind in unterschiedlichem Maße von ihr abhängig. Darüber hinaus stellen die Frauenfigurinen unerreichbare Idealbilder dar, zu welchen auch Kinder gehören. Nur durch sie können Frauen ihre vorgeschriebene soziale Rolle erfüllen und dadurch ihren gesellschaftlichen Wert beweisen. Sarah Hollaender betrachtete mit ihrem Vortrag "In formam deorum: Patroness-Protégé Relationships in Roman Mythological Portraits of Couples" insbesondere die Darstellungen von Frauen als Göttin Virtus. Diese agieren während der Löwenjagd als göttliche Patroninnen und Beschützerinnen ihrer eigenen sterblichen Ehemänner und scheinen zunächst ein inhärentes Machtungleichgewicht zu bewirken, das die traditionelle Geschlechterhierarchie umzustürzen droht. Die göttlich-menschliche Beziehung ist im Bild jedoch so formuliert, dass der Schwerpunkt auf Einheit und gegenseitiger Abhängigkeit liegt, während gleichzeitig die richtige Asymmetrie zwischen den Geschlechtern wiederhergestellt wird.

Beide Vorträge trugen dazu bei, das Kontinuum der Abhängigkeit in der antiken Welt zu erweitern, indem sie auch andere, sich oft überschneidende asymmetrische Beziehungen in die Gleichung einbrachten (Götter/Sterbliche, Mann/Frau, Frau/Kind). Dabei zeigte sich auch, dass selbst in Beziehungen mit (starken) Asymmetrien "interagency" – d.h. ein Verhältnis von Akteuren, das zu einem Zustand der gegenseitigen Abhängigkeit führt – entstehen kann. Abschließend ist besonders die freundschaftlich-kollegiale Atmosphäre, die maßgeblich zum ertragreichen Ideenaustausch beitrug, hervorzuheben. Die Vortragenden freuen sich darauf, in Zukunft mehr darüber zu diskutieren!

 

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Publikation: Bilder von Gott. Zu den Gottesmetaphern in den Psalmen

 

Katharina Pyschny untersucht in ihrem kürzlich erschienenen Artikel zu den Gottesmetaphern in den Psalmen an zwei Fallbeispielen (Gott als Hirte und Gastgeber in Ps 23 sowie Gott als Zuflucht, Schutz, Hilfe und Burg in Ps 46) die Verwendung von Metaphern im Psalter in ihrer semantischen Vielfalt und stellt die so gewonnenen Einblicke in die alttestamentlichen Gottesbilder mit Blick auf das altorientalische Weltbild dar.

Die Studie wurde in dem Sammelband "Gottes-Bilder. Zur Metaphorik biblischer Gottesrede”, herausgegeben von Dr. Veronika Burz-Tropper, veröffentlicht.

Der Band befasst sich mit der Fülle von Bildern, mit welcher biblische Texte von Gott sprechen, und umfasst dabei alttestamentliche Forschungsergebnisse, eine allgemeine Einführung zur Metapherntheorie und Gottesbildern in der Kunst, die zwischentestamentarische Literatur sowie die neutestamentlichen Bücher und Textgattungen.

 

 

Semesterabschluss im Pergamon Museum

 

Bereits zum zweiten Mal veranstaltete der Lehrstuhl für Biblische Theologie zum Semesterabschluss eine Tour in bzw. durch Berlin. Dieses Mal begaben sich Studierende und Lehrende des IKT gemeinsam auf eine "ZEIT-Seeing-Tour" durch die Vor-derasiatische Sammlung im Pergamonmuseum.  

Aufruhend auf der am Lehrstuhl situierten Expertise in Altorientalischer Ikonographie (Prof. Dr. Katharina Pyschny), Klassischer Archäologie (Dr. Sarah Hollaender) und Geschichte Israels (Marie-Thérèse Gerstner) wurden ausgewählte Exponate aus dem antiken Vorderen Orient zum Leben erweckt. Die Tour wurde so zu einer echten Reise in und durch die Antike, die einen spannenden und konkreten Blick in die historischen, kulturellen und religiösen Kontexte der biblischen Texte ermöglichte. Weitere kurze Impulsreferate lieferten interessante Informationen zur Geschichte des Museums selbst (Jannes Bergmann) sowie zur Ausgrabungsgeschichte von Tell Halaf und der Restaurierung der dort gefundenen Skulpturen und Reliefplatten (Kathrin Ritzka).  

Da auch das Wintersemester größtenteils in digitaler Form zu Ende geführt worden ist, war diese informative Tour im Pergamonmuseum für alle Teilnehmenden eine erfrischende Gelegenheit für persönliche Begegnungen und "realen" Austausch beim Abtauchen in die Tiefen dieser Berliner Schatzkammer. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden und freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal! 

 

 

 

ZEIT-Seeing: eine Reise in die Antike

 

Zum Semesterabschluss lädt der Lehrstuhl für Biblische Theologie  des IKT herzlich zu einer Tour im Pergamon Museum ein.

Wann? 25. Februar 2022 | 13.00-14:30 Uhr.
Treffpunkt: Haupteingang  (Bodestr. 1-3)
Anmeldung bis zum 14.02.2022 hier. 

Für weitere Fragen melden Sie sich bitte bei gerstnma@hu-berlin.de.

 

 

Jahrestagung der Alttestamentlichen Arbeitsgemeinschaft (AGAT)

Bei der diesjährigen Jahrestagung der Alttestamentlichen Arbeitsgemeinschft (AGAT) am 09.10., ausgerichtet vom Lehrstuhl für Altes Testament an der Universität Erfurt, hielt Katharina Pyschny den Eröffnungsvortrag. Dieser bewegte sich an der Schnittstelle zwischen biblischer Anthropologie und Ikonographie und betrachtete unter Einbeziehung alttestamentlicher Texte und ikonographischem Material das Themenfeld "Gesten des Handelns Gottes".

Hier gibt es den ausführlichen Bericht über die Veranstaltung

 

Wahl von Pyschny in den Vorstand des Deutschen Palästina Verein

Katharina Pyschny wurde bei der diesjährigen Versammlung in den Vorstand des Deutschen Palästina Vereins gewählt. Zusammen mit Ann-Christin Grüninger wird sie im Vorstand die Nachwuchsförderung verantworten.

 

 

Rollenmuster oder Musterrollen? Vortrag bei der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel

 

Evangelische, katholische und jüdische Vertreter*innen trafen sich [13–15. Oktober 2021] zu dem Workshop "Kanon, Kontext und Konfession" an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel. Katharina Pyschny hielt in diesem Rahmen einen Vortrag zum Thema: "Rollenmuster oder Musterrollen? Situative Präsenz von Frauen in alttestamentlichen Texten".

Eröffnet wurde der Workshop durch die Vorträge von Carl S. Ehrlich ("Alte und neue Beobachtungen aus der alten und der neuen Welt") und Georg Fischer ("Verantwortliche Ausrichtungen in den Bibelwissenschaften") gehalten.

Isabel Cranz (zur Relevanz der Assyriologie für die jüdische Bibelforschung) und Michaela Geiger (Geschichte des Malach YHWH), widmeten sich in ihren Beiträgen exegetischen Beispielen, während methodologische Aspekte von Viktor Golinets, Siegfried Kreuzer ("Vom Eigenwert der Urkunde zum hermeneutischen Zirkel und zu Reader-Response") und Veronika Maierhofer (Moshe Greenbergs Gegenentwurf einer „holistic interpretation“) präsentiert wurden.

Den Abschluss der Veranstaltung bildeten drei Praxisberichte aus unterschiedlichen Perspektiven, von  Pater Elias H. Füllenbach O.P., Kirchenrat Wolfgang Hüllstrung und Rabbiner Dr. Daniel S. Katz.

 

 

"Das Buch Numeri als frühe Religionsstatistik?"

Im Rahmen des 3. zap-Kongresses an der Ruhr-Universität Bochum mit dem Fokus auf pastoraler Evaluation hielt Katharina Pyschny am 11. Oktober 2021 einen Vortrag zum Thema "Das Buch Numeri als frühe Religionsstatistik? Kriterien für pastorale Evaluation in bibeltheologischer Perspektive".

Den Vortrag zum Ansehen gibt es hier.

 

Neuerscheinung: "Transforming Authority"

productAls Fortsetzung des 2018 erschienenen Bandes "Debating Authority", der sich mit den Führungskonzeptionen im Pentateuch und den Vorderen Propheten befasste, hat Katharina Pyschny zusammen mit Sarah Schulz den neuen Band "Transforming Authority. Concepts of Leadership in Prophetic and Chronistic Literature" herausgegeben. Dieser beschäftigt sich mit verschiedenen Konzeptionen menschlicher Führung in ausgewählten prophetischen und chronistischen Schriften in historischer, literarischer und theologischer Perspektive. Der Schwerpunkt der Beiträge liegt dabei auf der Transformation von Autorität und Führungsansprüchen in exilischer und nachexilischer Zeit. Damit leistet der Band einen Beitrag zur Geschichte von religiösen und politischen "Autoritäten" in Israel und im Frühen Judentum.

Herausgeberinnen

In ihrem Beitrag zu den Konzepten der prophetischen Führung in den Chroniken und ihrer Beziehung zu Jeremia, analysiert K. Pyschny den Prozess der Demokratisierung, der in diesen Texten sichtbar wird. Die Legitimation der prophetischen Autorität wird in der engen Verbindung des Chronisten mit dem Pentateuch und prophetischen
Traditionen sichtbar.

 

Dr. Sarah Schulz & Prof. Dr. Katharina Pyschny

 

"Zwischen Beherrschung und Bewahrung – was leisten Religionen für eine nachhaltigere Welt?"

Theologiegespräch am 17.08.2021, 18.00-19.30 Uhr

Im Rahmen des Humboldt Festivals, sprach Prof. Dr. Katharina Pyschny zu Nachhaltigkeit aus biblischer Perspektive, und ging der Frage nach, wie die Bewahrung der Schöpfung als Lebensraum in den unterschiedlichen Zeiten, Kulturen und Umständen gelingen kann.

Weitere Infos und eine Aufnahme von der Diskussion gibt es hier.

 

Annual Conference of the EABS

Vom 02. bis 05. August 2021 hat die Annual bt-projekte.text.image0Conference der European Association of Biblical Studies (EABS) als digitale Konferenz statt gefunden. Als stellvertretende Präsidentin (Executive Officer) hat Prof.in Katharina Pyschny diese Tagung gemeinsam mit dem Local Organizing Team von der  Bergischen Universität Wuppertal (PD Dr. Thomas Wagner) und der Kirchlichen Hochschule Wuppertal (Prof.in Michaela Geiger) vorbereitet und organisiert. 

Die Opening Session, mit den Begrüssungsworten und der Opening lecture von Prof. Dr. Matías Martínez aus Wuppertal ("Perceptual and Imaginary Space in Religious Narrative Architecture") ist öffentlich zugänglich und kann hier nachverfolgt werden.

Am Dienstag, den 03. August, hielt Prof.in Katharina Pyschny einen Vortrag mit dem Titel "The Magic is Always in the Detail. Re-Evaluating the Concept(s) of Levites in the Books of Numbers and Ezekiel". Darin hat sie im Anschluss an und in Weiterführung ihrer Dissertation zu Num 16-17 die konzeptionellen Unterschiede innerhalb der Levitenkonzeption der Bücher Numeri und Ezechiel aufgearbeitet und damit einen Beitrag zur Neubestimmung der priesterlichen Texte im Pentateuch und im Ezechielbuch geleistet.  

Das komplette Programm der virtuellen Konferenz lässt sich hier einsehen. 

 

Ein Stadtrundgang zum Semesterabschluss

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Nach Monaten digitaler Lehre war es endlich möglich, dass sich Studierende und Dozierende des IKT begegnen durften. Zum Abschluss des laufenden Sommersemesters luden am 15. Juli die Lehrstühle für Biblische und Historische TheMeet & Greet 3ologie alle Angehörigen des IKT zu einem religiösen Stadtrundgang ein.

Anfänglichem Regen zum Trotz machte sich eine Gruppe auf den Weg, um in der näheren Umgebung Spuren religiösen Lebens in Berlin zu entdecken. Ausgehend von den Räumlichkeiten des Instituts, die viele der Studierenden zum ersten Mal betraten, bildeten u.a. eine Orthodoxe Kirche, die Synagoge, der Berliner Dom und die Hedwigskathedrale wichtige Stationen der Tour. In kurzen Impulsreferaten lieferten Mitglieder des Professoriums und des Mittelbaus Anhaltspunkte, wie man theologische Forschung mit einem Spaziergang im städtischen Raum verbinden kann.

Gleichzeitig entfaltete sich der zweistündige Gang als eine willkommene Gelegenheit, auch untereinander ins Gespräch zu kommen und sich überhaupt erst kennenzulernen. Aufgrund großer Zustimmung ist nicht ausgeschlossen, dieses Format in den nächsten Semestern zu wiederholen und gemeinsam neue Orte zu erkunden.

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"Meet & Greet" des IKT

 

Zum Abschluss des laufenden Sommersemesters laden die Lehrstühle für Biblische und Historische Theologie alle Angehörigen des IKT herzlich zu einem religiösen Stadtrundgang ein. 

Treffpunkt: 15. Juli 2021 um 16:30 am IKT 

Anmeldung bis zum 8. Juli hier.

 

 

Neuerscheinung: "Alter und Altern in der Bibel"

Sammelband AlternAlter und Altern werden aufgrund des demographischen Wandels immer wichtigere Themen in Gesellschaft und Kirche und geraten dadurch auch zunehmend in den Blick der Theologie. Diesem Interesse entspringt der im April 2021 im Kohlhammer-Verlag erschienene Sammelband. Er geht zurück auf die Tagung Alter(n) in der Bibel. Exegetische Perspektiven auf Altersdiskurse im Alten und Neuen Testament, die am 06./07. Oktober an der Ruhr-Universität Bochum stattfand. Die Autoren und Autorinnen widmen sich dem Thema "Alter und Altern" aus exegetischer Perspektive und untersuchen verschiedene Aspekte biblischer Altersdiskurse, um weiterführende theologische Denkanstöße auf dem Gebiet zu geben.

In ihrem Beitrag "Jugend und Alter in der alttestamentlichen Weisheitskonzeption" befasst Prof. Katharina Pyschny sich mit der komplexen Beziehung zwischen diesen beiden unterschiedlich charakterisierten Phasen des menschlichen Lebens und legt dar, wie in der Weisheitsliteratur des Alten Testaments beide gemeinsam im Rahmen einer rechten Lebensführung verbunden werden.

 

"Jesus. Eckstein und guter Hirte", Ansprache von Prof.in Pyschny im Rahmen der Guardini-Predigtreihe

In der Auftaktveranstaltung der theologischen Predigtreihe der Guardini-Stiftung im SoSe 2021 "Wo ist Christus?" hielt Katharina Pyschny am 24. April 2021 die erste Ansprache zum Thema "Jesus. Eckstein und guter Hirte". Die Predigt gibt es hier zum Nachlesen.

 

Ringvorlesung der AG "Gender in den Theologien" im Deutschlandfunk

In seiner Sendung "Tag für Tag" vom 06.05.2021 berichtet der Deutschlandfunk ausführlich über die Ringvorlesung "Religion* Macht Sex*" der AG Gender in den Theologien an der Humboldt-Universität zu Berlin. Katharina Pyschny, Ulrike Auga und Dina El Omari wurden zu Themen und Hintergründen der Vorlesung interviewt.

 

"ChriBochum Christian hermeneuticsstian Hermeneutics of the Old Testament", Vortrag von Prof.in Pyschny bei einem internationalen Symposium an der Ruhr-Universität Bochum 

Prof.in Katharina Pyschny hält am 17. Mai einen Vortrag zum Thema "The Book for the People. Christian Hermeneutics of the Old Testament" im Rahmen eines internationalen Symposium an der Ruhr-Universität Bochum. Das Symposium beschäftigt sich mit den ekklesialen Dimensionen der Schriftauslegung und fragt nach der Bedeutung der kirchlichen Gemeinschaft für die Auslegung der Bibel.

Weitere Infos finden Sie hier

 

Podcast zum Thema "Sexualität in Bibel und Koran"

In der Podcastreihe "Religion, Geschlecht, Sexualität" des Instituts für Religionswissenschaften der Freien Universität Berlin spricht Katharina Pyschny zusammen mit Mira Sievers vom Berliner Institut für Islamische Theologie über das Thema "Sexualität in Bibel und Koran".

Die Folge finden Sie unter: https://www.youtube.com/watch?v=l9WMFaVsX_0&list=PLHT9ScVgSX3kwGil53u4zh8h9NNGN9JIi&index=11

 

Podcast zum Thema "Führung im Alten Testament"

In der 16. Folge des Podcasts der Humboldt-Universität zu Berlin spricht Katharina Pyschny über Führungskonzepte im Alten Testament und ihre heutige Relevanz.

Die Folge finden Sie unter: https://blogs.hu-berlin.de/podcast/2020/10/15/mose-wurde-viel-kritisiert/

 

Podiumsgespräch zum Thema "Was ist der Mensch?"

In einem Podiumsgespräch an der Katholischen Akademie in Berlin spricht Katharina Pyschny gemeinsam mit ihrem Kollegen Benedikt Schmidt vom IKT und Martin Breuel von der Universität Köln über Aspekte des Menschseins und beleuchtet diese aus biblischer, ethischer und systhematischer Perspektive.

Die Vorträge finden Sie unter: https://www.katholische-akademie-berlin.de/veranstaltung/was-ist-der-mensch-2020-01/